... von Heiko Wruck Montag, 27. April 2026 Der äußere der sieben Särge von Napoleon Bonaparte im Invalidendom in Paris. Seinetwegen und für ihn starben auch in Zarrentin am Schaalsee im September 1813 französische, deutsche und russische Soldaten. Foto: Heiko Wruck Lassahn/ssr. Am 16. September 1813 kam es zur Schlacht an der Göhrde. Preußische und russische Truppen unter dem Kommando von Ludwig von Wallmoden-Gimborn trafen dort auf ein französisches Korps unter Marc Nicolas Louis Pécheux. Die Schlacht an der Göhrde war kein riesiges, entscheidendes Gefecht wie Leipzig – aber sie hatte trotzdem eine bemerkenswerte strategische und symbolische Bedeutung im Kontext der deutschen Befreiungskriege gegen Napoleon. Das Ergebnis der Schlacht an der Göhrde war ein Sieg der Alliierten. Militärisch war die Schlacht an der Göhrde eher ein mittleres Gefecht. Historisch ist sie aber interessant, weil sie zeigt, wie viele kleinere Siege zusammengenommen Napoleons Macht in Deutschland untergruben...