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1712 – Die Schlacht bei Wakenstädt – Gadebusch

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... von Heiko Wruck Mittwoch, 13. Mai 2026 Lassahn/ssr. Eine Allianz aus Russland, Sachsen-Polen und Dänemark-Norwegen hatte im März 1700 Schweden angegriffen. Das war der Auftakt zum Großen Nordischen Krieg (1700 - 1721), der auch die Region Wakenstädt – Gadebusch massiv betraf. Dieser Krieg wurde um die Vorherrschaft im Ostseeraum geführt. Am 20. Dezember 1712 fand die bedeutendste Schlacht des Großen Nordischen Krieges bei Wakenstädt – Gadebusch statt. Die Schweden waren siegreich. Doch nützte ihnen das nichts.

Der Dreißigjährige Krieg am Schaalsee

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... von Heiko Wruck Dienstag, 12. Mai 2026 Lassahn/ssr. Die Region um den Schaalsee lag während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) zwischen mehreren politischen und militärischen Einflussräumen – dem Herzogtum Mecklenburg, dem Herzogtum Sachsen-Lauenburg und den norddeutschen Durchzugsgebieten schwedischer, dänischer und kaiserlicher Truppen. Dadurch blieb die Gegend zwar von großen Feldschlachten verschont, litt aber massiv unter Einquartierungen, Plünderungen, Seuchen und Hungersnöten. Formell gehörte Mecklenburg den Mecklenburgischen Herzögen, zwischenzeitlich (1628 - 1631) jedoch dem kaiserliche Generalfeldobristen und Feldherrn Albrecht von Wallenstein, während es dennoch über weite Strecken militärisch von Schweden kontrolliert wurde. Die Schaalsee-Region als Grenz- und Durchzugsraum Die Schaalsee-Landschaft lag zwischen damals wichtigen Städten: Ratzeburg, Gadebusch, Zarrentin und Mölln. Diese Gegend gehörte teils zu Mecklenburg, teils zu Sachsen-Lauenburg. Gerade Meckle...

Epidemien am Schaalsee – Chronik des Schreckens

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... von Heiko Wruck Sonntag, 10. Mai 2026 Lassahn/ssr. Am Schaalsee und im angrenzenden westmecklenburgisch-lauenburgischen Raum traten seit dem 14. Jahrhundert immer wieder schwere Epidemien auf. Die Region war zwar dünn besiedelt, aber dennoch eng mit den Seuchenbewegungen Norddeutschlands verbunden. Da die Region an Handels- und Heerstraßen zwischen Lübeck, Ratzeburg, Wittenburg und Hamburg lag, erreichten große Seuchenwellen den Schaalsee meist relativ früh. Besonders betroffen waren Orte wie Ratzeburg, Zarrentin am Schaalsee, Rehna, Gadebusch und Wittenburg.

Der Isfriedsche Teilungsvertrag von 1194

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... von Heiko Wruck Freitag, 8. Mai 2026 Lassahn/ssr. Der Isfriedsche Teilungsvertrag vom 1. Februar 1194 ist eines der bedeutendsten Dokumente für die Regionalgeschichte Südostholsteins und Westmecklenburgs und damit auch unmittelbar für die Schaalsee-Region. Dieser Vertrag markiert einen juristischen und wirtschaftlichen Meilenstein beim Aufbau des Bistums Ratzeburg. Das Landeshauptarchiv Schwerin bewahrt die Urkunde auf (LHAS 1.5-2/1 Bistum Ratzeburg, Strelitzer Bestand, Nr. 10).

Zwischen Schwert und Glauben

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... von Heiko Wruck Donnerstag, 7. Mai 2026 Das Ansveruskreuz bei Einhaus markiert den vermuteten Todesort des Abtes Ansverus. Hier soll er mit seinen Mönchen gesteinigt worden sein. Foto: Heiko Wruck Der Bruch mit der Kriegerlaufbahn Lassahn/ssr. Ansverus (auch Ansuerus, deutsch Answer) war ein Benediktinermönch und Abt im 11. Jahrhundert, der als christlicher Märtyrer verehrt wird. Er gehört zu den frühesten Gestalten der Christianisierung im Raum Ratzeburg/Lauenburg. Geboren war er angeblich im Jahr 1038 in Haithabu bei Schleswig. Hans Mader, Pastor an der Kirche Sankt Georg auf dem Berge zu Ratzeburg, beschreibt Ansverus als Sohn des sächsischen Ritters Oswald, der in Haitabu das Kriegsamt inne hatte. Damit war Ansverus adliger Herkunft aus einer reichen Familie mit großen Besitzungen. Ansverus Mutter Agnetas soll ebenfalls aus Sachsen stammen und ihren Sohn christlich erzogen haben. Pastor Hans Mader behauptet in seiner Schrift zu Ansverus, dass dieser einen älteren Bruder gehab...

Sankt Georg auf dem Berge in Ratzeburg

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... von Heiko Wruck Mittwoch, 6. Mai 2026 Bischofspforte der Kirche  Sankt Georg auf dem Berge in Ratzeburg. Sie ist die „Mutterkirche“ der Region. Foto: Heiko Wruck Lassahn/ssr. Die Kirche St. Georg auf dem Berge gehört zu den historisch bedeutendsten Orten im norddeutschen Raum – nicht nur architektonisch, sondern vor allem kirchen- und landesgeschichtlich. Sie gilt als älteste Kirche des Lauenburger Landes. Ihre Ursprünge reichen in die Missionierungszeit des 10. - 11. Jahrhunderts zurück, als am Ratzeburger See und in der Schaalsee-Region die slawischen Polaben christianisiert werden sollten. Bereits um das Jahr 1040 stand auf dem späteren Georgsberg vermutlich eine erste Holzkirche. Später folgte ein Feldsteinbau. Die Kirche Sankt Georg auf dem Berge in Ratzeburg ist die „Mutterkirche“ der Region. Von dort aus wurden zahlreiche Pfarrkirchen gegründet. Selbst der später erbaute Ratzeburger Dom geht indirekt auf die Kirche Sankt Georg auf dem Berge zurück. Von der  Kirche...

Route 2 – Der Mönch-Ernestus-Wanderweg

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... von Heiko Wruck Sonntag, 3. Mai 2026 Lassahn/ssr.   Der Mönch-Ernestus-Wanderweg ist etwa 32 Kilometer lang und führt von der Stadt Ratzeburg bis zur Klosterstadt Rehna. Er erinnert an den mittelalterlichen Mönch Bruder Ernestus, der der Überlieferung nach vom Kloster Ratzeburg ausging und das Kloster Rehna gründete. Der Wanderweg ist Teil eines größeren Systems von Pilger- und Themenwegen im Klosterdreieck Rehna – Ratzeburg – Zarrentin. Diese Wege knüpfen an mittelalterliche Verbindungen zwischen Klöstern an – damals wichtige Routen für Austausch von Wissen, Religion und Kultur.