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Die Kaiserbahn am Schaalsee

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Geständnis schlägt Wahrheit

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... von Heiko Wruck Donnerstag, 16. Juli 2026 ● 1668 Annen Möllers aus Gletzow Lassahn/ssr. Hier ist die Zusammenfassung des historischen Hexenprozessdokuments, übertragen in modernes Hochdeutsch und streng nach der vorgegebenen Struktur gegliedert:

Die eigene Frau der Hexerei bezichtigt

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... von Heiko Wruck Mittwoch, 8. Juli 2026 ● 1668 Maria Haken aus Warnekow Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Maria Haken aus Warnekow fand im Jahr 1668 statt und lässt sich anhand der Akten auf den Zeitraum vom 27. Mai 1668 (Beginn der Verhandlungen in Rehna) bis zum 7. Juni 1668 (Urteilsschluss in Schwerin) datieren.

Geständnis unter der Folter

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... von Heiko Wruck Sonntag, 28. Juni 2026 ● 1668 Annen Schlachters zu Rehna Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Annen Schlachters zu Rehna fand im Jahr 1668 statt. Er begann offiziell mit der Formulierung der Inquisitionsartikel am 9. Juni 1668 und endete mit dem Todesurteil sowie der Bestätigung der Urteilsvollstreckung am 22. Juni 1668 („9. Juni 1668“, „22. Juni 1668“).

Kalter Samen

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... von Heiko Wruck Dienstag, 23. Juni 2026 ● 1668 Anne Kavens aus Rehna Lassahn/ssr. Der Prozess gegen Anne Kavens aus Rehna fand im Jahr 1668 statt. Die dokumentierten Rechtshandlungen und Verhöre erstreckten sich über den Zeitraum vom 10. Juni 1668 bis zum 17. Juni 1668.

Maximale Folter für ein Geständnis

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... von Heiko Wruck Samstag, 20. Juni 2026 ● 1668 Ilse Klinken, Witwe des Bürgermeisters Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Ilse Klinken aus Rehna fand im Jahr 1668 statt. Er lässt sich anhand der Aktenauszüge auf den Zeitraum vom 2. Juni 1668 (erste Erwähnung von Vorakten) beziehungsweise dem 10. Juni 1668 (Beginn der Richterprotokolle) bis zum finalen Urteil am 23. Juli 1668 datieren. („Ilse des Bürgermeisters Hinrich Klinken Witwe zu Rehna, 1668“, „2. und 6. Juni aus der Urgicht der Anna Voßen“, „10. Juni 1668“, „Schwerin 23. Juli 1668“)

„Ehre und Gutes“, dann der Scheiterhaufen

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... von Heiko Wruck Donnerstag, 18. Juni 2026 ● 1668 Annen Voß Lassahn/ssr. Der Prozess gegen Annen Voß aus Rehna fand im Jahr 1668 statt. Er begann mit den ersten dokumentierten Untersuchungen und Inquisitionsartikeln am 13. und 20. Mai 1668 und endete mit dem Urteil vom 7. Juni 1668. Zitat: „Annen Voß zu Rehna, 1668“ / „13. und 20. mai 1668“ / „7. Juni 1668“

Foltern, erwürgen, verbrennen, bezahlen

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... von Heiko Wruck Dienstag, 16. Juni 2026 ● 1668 Anna Hagemans Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Anna Hagemans aus Rehna fand im Jahr 1668 statt. Er begann mit den Voruntersuchungen am 8. und 9. April 1668 und endete mit dem Todesurteil am 21. Mai 1668.

Rattengift statt Teufelspakt

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... von Heiko Wruck Dienstag, 16. Juni 2026 ● 1651 Elsche Viereggen Lassahn/ssr. Der Hexereiprozess gegen Elsche (auch Ilsche) Viereggen aus Vitense erstreckte sich über die Jahre 1651 und 1652. Er begann offiziell mit einem Bericht des Pensionars Valentin Lützow vom 4. Mai 1651 („Rehna den 4. mai 1651“) und endete mit dem Urteilsspruch der Rostocker Juristenfakultät vom 11. Mai 1652.

Acht Tage auf der Flucht

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... von Heiko Wruck Montag, 15. Juni 2026 ● 1572 Die namenlose Frau Lassahn/ssr. Dieser Prozess gegen eine namenlose Frau fand im Jahr 1572 statt. Die überlieferten Schriftstücke dokumentieren den Verlauf zwischen dem Montag, 7. Juli 1572, (julianischer Kalender) und dem Montag, 28. Juli 1572 („7. Juli 1572“, „Rehna 28. Ao. 72“).

Groß Thurow – Wo die Ure weideten

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... von Heiko Wruck Sonntag, 14. Juni 2026 Lassahn/ssr. Wie bei den meisten Dörfern der Schaalsee-Region gibt es für Groß Thurow kein exaktes „Gründungsdatum“ – wohl aber ein festes Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung. Das ist das Jahr 1230. Die Siedlung entstand im Zuge der mittelalterlichen Ostsiedlung und der christlichen Kolonisation des bis dahin slawisch geprägten Raumes. Der Ort taucht zum ersten Mal im berühmten Ratzeburger Zehntregister von 1230 auf. In diesem Verzeichnis hielt der Ratzeburger Bischof Marquard fest, welche Dörfer ihm beziehungsweise seinen Lehnsmännern den „Zehnten“ (eine Steuer in Form von Naturalien) schuldeten. Groß Thurow ist dort unter dem altdeutschen Namen Turowe verzeichnet. Das Register unterscheidet an einer Stelle bereits ein „sclavico Tvrowe“ (slawisches Thurow).

Herzog stoppt Hexenverfahren

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... von Heiko Wruck Samstag, 13. Juni 2026 ● 1697 Elsche Viereggen und Grethe Strohkirchen Lassahn/ssr. Das Verfahren gegen Elsche Viereggen und Grethe Strohkirchen erstreckte sich über die Jahre 1697 bis 1700. Die dokumentierten Schriftstücke beginnen mit einem Bericht vom Samstag, 25. September 1697 (julianischer Kalender), und enden mit einem herzoglichen Erlass vom Mittwoch, 10. November 1700, (gregorianischer Kalender).

Landreiter verbreitet Gerücht, Sohn belastet Vater

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... von Heiko Wruck Freitag, 12. Juni 2026 ● 1679 Frau des Michel Möllers jr. und Detloff Koldenmorgen Lassahn/ssr. Der Injurienprozess (Beleidigungs- und Verleumdungsverfahren) begann spätestens mit einem Bericht vom 14. April 1679. Weitere Vernehmungen, Zeugenaussagen und die Urteilsverkündung erfolgten bis mindestens 30. Mai 1679. Beklagte mit Wohnort In dem Verfahren traten mehrere Beklagte auf. Genannt werden der alte Michel Möller, dessen Tochter, die Ehefrau des Krügers Adolf Otte („die Ottesche“, auch „Krügersche“ oder „Krägersche“ genannt), sowie der Landreiter Peter Stender. Als Wohnort der Familie wird ausdrücklich das Dorf Warnkow genannt. Der alte Michel Möller wurde dabei nicht nur durch fremde Zeugen belastet, sondern auch durch Aussagen seines Sohnes und seiner Tochter. Im Umfeld der Beklagten erscheint außerdem die Stiefmutter der Otteschen, die jedoch keine entlastende Rolle spielte. Zitat: „... was auch der Michel Möller und desen Frau als beclagtin leib. Vater und ...

Wenn der Pastor und seine Frau lügen!

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... von Heiko Wruck Mittwoch, 10. Juni 2026 ● 1684 Dorothea Leuterers Lassahn/ssr. Dorothea Leuterers und ihre Tochter wurden vom Rehnaer Pastor und seiner Frau der Hexerei bezichtigt. Eine Magd im Rehaer Pastorenhaushalt hatte ursprünglich das Gerücht, dass im benachbarten Gadebusch hingerichtete Frauen unter der Folter Dorothea Leuterers und ihre Tochter als Mithexen beschuldigt („besagt“) hätten, in die Pastorenfamilie getragen. Der Pastor, und besonders dessen Ehefrau, verbreiteten dieses Gerücht weiter. Einen Hexenprozess gab es dennoch nicht.

Das ungewisse Schicksal der Trine Reimers

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... von Heiko Wruck Dienstag, 9. Juni 2026 ● 1675 - 1677 Trine Reimers Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Trine Reimers begann (erste Erwähnung im Text) am 17. März 1675 und endete am (letzte Erwähnung im Text) am 18. Mai 1677. Trine Reimers lebte in Pentzin. Zitat: „... Klage der Unterthanen in Pentzin wieder Trine Reimers allerhand indicia vnd anzeigung der zauberei halber ...“. Aus dem vorliegenden Textfragment gehen keine Unterstützer zugunsten der Trine Reimers hervor.

Flüstern im Nachbardorf

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... von Heiko Wruck Mittwoch, 27. Mai 2026 ● 1673 Asmus Bibowen, Hinrich Dettern vnd Gößelke Lenschow (Injurienklage) Lassahn/ssr. Das Prozessjahr 1673 ist mit drei datierten Belegen dokumentiert: vom 23. Juni 1673, vom 30. Juni 1673 und vom 1. Juli 1673. Angeklagter Hauptangeklagter war Jochim Roxien (aus Roxin). Neben Jochim Roxien werden indirekt Hans Borchert aus Santow und Heinrich Wiggert aus Mummendorf in den Prozess hineingezogen. Zitat: „... das Jochim Roxien von ... diese vorbenannte menner der zauberey in etzwas beschuldigt hette, worauf sie zwar den Roxien alhir verklagt ...“ Unterstützer der/des Angeklagten Der Hauptmann Lepel (aus dem Amt Santow) unterstützt implizit Hans Borchert, der wiederum die Aussage, Roxien habe die Beschuldigung ausgestoßen, leugnet. Lokalisierung Wohnort der/des Angeklagten Nicht genau genannt, der Konflikt verortet sich jedoch im Raum Rehna, Mummendorf und Santow (Mecklenburg). Zitat: „... etzliche Unterthanen im Ambte... Heinrich Wiggern ausß ...

Familiendrama im Schatten des Hexenwahns

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... von Heiko Wruck Dienstag, 26. Mai 2026 ● 1671 Tochter bezichtigt Mutter als Hexe, um Ehemann zu retten Lassahn/ssr. Die Mutter der Gretje Beckmannes ist hier nicht die Angeklagte eines Hexenprozesses, sondern die getötete Schwiegermutter, deren schlechter Ruf als vermeintliche Hexe in der Bittschrift angeführt wird, um die Tat des flüchtigen Ehemanns psychologisch zu erklären und Milde für ihn zu erwirken. Die Bittschrift (Supplikation) reichte Gretje Beckmannes aus Raduchelstorf ein am 21. Janauri 1671 „... durch bösen Feindes eingeben, Mein Eheman im verwichenen Jahr , wie er im Haubte nicht richtig gewesen ... Meine alte, vor der weldt berüchtigte, vnd der hexerey beschuldigte Mutter, nach einigen wortwechsel vnd Zancke, ohnvermutlich tödtlich verwundet, daran sie gestorben ... in welchlichen Rechten zu strafen ... doch ihr Man so fort Landfluchtig geworden ... sie seine lebende als witwe vnd seine kleine Kinder hinerlassen ... er sie nun bitten lassen ein gutes wort für ihn ei...

Achtzigjährige Heilerin in Haft

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... von Heiko Wruck Sonntag, 24. Mai 2026 ● 1666 Anna Eichmann (80) in Haft verstorben Lassahn/ssr. Der Hexenprozess der Anna Eichmann ((80+) auch Anna Eickmans/Eckmans) erstreckt sich von 1656 bis 1666. Die dokumentierten Aktenbestandteile beginnen im Jahr 1656 (Erwähnung beim Namen der Angeklagten) bzw. mit einem Zeugenverhör am 13. Oktober 1657 und enden mit dem Tod der Angeklagten im Gefängnis am 4. oder 5. Dezember 1666 sowie der Verfügung zur Verbrennung des Leichnams am 6. Dezember 1666. Angeklagte/r mit Wohnort Anna Eichmann wohnte im Wendisch Brink. Zitat: „...die Catharina zum Wendisch brink so eine Witwe sein...“ sowie „1656 Anna Eichmann“. Unterstützer der/des Angeklagten Es werden im Text keine aktiven Unterstützer, Verteidiger oder Fürsprecher auf der Seite Anna Eichmanns genannt. Die Angeklagte ist auf sich allein gestellt und wird als „eine Witwe“ beschrieben. Lokalisierung Wohnortes Bei Wendisch Brink handelt sich um eine historische Orts- bzw. Flurbezeichnung, die im...

Mysteriöser Tod dreier Schweine

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... von Heiko Wruck Samstag, 23. Mai 2026 ● 1656 Hans Meiers Frau mit ungewissem Schicksal Lassahn/ssr. Das vorliegende Textfragment dokumentiert den Fall durch ein Schreiben und eine notarielle Zeugenaussage, beide datiert auf den 11. November 1656. Ein präzises Enddatum geht aus dem Fragment nicht hervor. Die Angeklagte Die Ehefrau von Hans Meier aus Nesow wurde wegen Schadenszauberei angeklagt. Zitat: „... wie daß hans Meier aus Nesow sich vber mich beschweret, sambt hette Ich seiner Frawe wegen Eines Mir abgestorbenen Fullen... verdechtig gehalten ...“ Unterstützer der/des Angeklagten Ihr Ehemann Hans Meier. Er nimmt seine Frau gegen die Gerüchte in Schutz und hat sich beim regierenden Herzog offiziell darüber beschwert, dass der örtliche Pächter (Pensionär) seine Frau des Schadenzaubers verdächtigt. Lokalisierung Wohnort der/des Angeklagten Nesow (historisch Nesow/Neßow) ist heute ein Ortsteil der Stadt Rehna im Landkreis Nordwestmecklenburg im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. ...

Tödliches Geständnis

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... von Heiko Wruck Freitag, 22. Mai 2026 ● 1666 Margarete Schnor lebendig verbrannt Lassahn/ssr. Der Hexenprozess gegen Margarete Schnor aus Bockholt begann mit der gerichtlichen Vorladung und Anzeige am 11. Mai 1666. Das Urteil erging am 18. Oktober 1666. Zitat: (auch „Margaretha des Sehl. Jochim Schnoren Untertan zu Bockholt nachgelaßene Witwen“ bzw. „Greet Schnors“ oder „Margareta Schnören“).